Saturday, August 26, 2006

Schleusung: Von Vietnam nach Berlin

Die Schleuse ins gelobte Land
Die allermeisten Menschen, die mit Hilfe von Schleusern nach Berlin kommen, sind Vietnamesen und Chinesen. Oft werden sie von ihren Familien geschickt, um Geld zu verdienen. Wie ihr Leben in Deutschland aussieht, verschweigen sie den Verwandten.

von Marina Mai in der TAZ Berlin

Wenn in Berlin Fälle von Schleusung bekannt werden, sind in 80 Prozent der Fälle Vietnamesen und Chinesen betroffen. Tendenz: steigend. Vor ein paar Wochen entdeckte die Polizei 19 Chinesen in einer Neuköllner Wohnung und nahm zwei Schleuser fest. Einen Tag später kostete eine Verfolgungsjagd mit der Polizei sechs Menschen das Leben: Das Auto, in dem neben vier vietnamesischen Flüchtlingen die Schlepper aus Tschechien und Vietnam saßen, raste bei Königs Wusterhausen gegen einen Baum. Seit gestern müssen sich sieben Vietnamesen und ein Deutscher wegen Schleusung vor dem Landgericht verantworten,
Der vollständige Artikel >>> hier

Thursday, August 10, 2006

No Tourism in November 2006

Aug 10, 2006
SITNews: Independent tourists banned during Apec

HANOI - VIETNAM is taking no chances that its much-heralded hosting of
the Asia-Pacific Economic Cooperation (Apec) summit in November will be
disrupted by protests.

Earlier this year, Hanoi instructed its foreign embassies not to issue
any visas to people wanting to travel to the country during the Apec week
of Nov 13-19.

Only accredited delegates and observers were to be granted permission to
visit.

All tourists, without exception, would be banned.

The draconian decree, issued in great secrecy, extended not only to the
capital Hanoi, where the summit will be held, but to the whole of the
country.

One Hanoi-based diplomat from an Apec nation said: 'They wanted to avoid
any major disruptions of any kind. So they were trying to make sure they
would be able to know who is coming during that sensitive time.'

But when news of the measure leaked out, there was outrage among Apec
countries and among Vietnam's hoteliers and restaurateurs.

A Western diplomat in Hanoi said: 'We initially heard that no visas would
be issued at all. Of course, we raised hell along with other embassies.'

The ruckus caused Vietnam's communist leaders to think again and they
have now toned down the visa ban.

There will still be increased restrictions so that only visitors who
apply through established travel agents for package tours will be
approved.

As long as those visitors can show they they are coming for legitimate
sightseeing reasons they will be allowed in.

But independent travellers will still be shown the door and told to
choose other travel dates.

ROGER MITTON
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volunteer-vlc - Voluntarism in Viet Nam and the Region
UN Volunteers

Saturday, July 15, 2006

Ko-operation

Magdeburger Technik für Universität in Vietnam
Wie aus Reisschalen Strom werden kann
Von Philipp Hoffmann



Hoang Luong Pham (Mitte) aus Hanoi sowie Eyck Schotte (l.) und Helmar Tepper vom Fraunhofer-Institut inspizieren die Anlage. Foto: V. Kühne
Magdeburg. Wissenschaftler aus Vietnam wollen mit Hilfe des Magdeburger Fraunhofer-Instituts prüfen, inwieweit aus den Schalen von Reis und anderen Abfällen Energie gewonnen werden kann. Im Auftrag der Technischen Universität Hanoi hat das Fraunhofer-Institut eine Verbrennungsanlage für Biomasse entwickelt. Sie soll im September nach Hanoi geliefert und dort zu Forschungszwecken eingesetzt werden.

Die vietnamesischen Wissenschaftler versprechen sich davon Erkenntnisse, die für eine dezentrale Stromversorgung in dem Land wegweisend sein könnten. Die Idee : Dörfer ohne Stromversorgung beschaffen sich eine preisgünstige Energiequelle, indem Reisschalen, Bambus, Schilfgras, Zuckerrohr oder minderwertige Kohle in derartigen Anlagen verbrannt werden.

Die im Fraunhofer-Institut entwickelte und von einer Magdeburger Firma gebaute Anlage arbeitet mit der so genannten zirkulierenden Wirbelschichtfeuerung : Zerkleinertes Brennmaterial wird mittels zugeführter Luft durch ein O-förmiges Rohr geblasen und auf 650 Grad erhitzt. Durch die Verbrennung steigt die Temperatur auf 800 bis 900 Grad. Die freiwerdende Wärme kann dann in Strom umgewandelt werden.

Die Universität in Hanoi erneuert derzeit mit Hilfe der Weltbank ihre Laborgeräte. Die Bank trägt auch die Kosten von 250 000 Euro für die Anlage aus Magdeburg.

Tuesday, June 13, 2006

Tourism Websites

Es gib immer mehr Webseiten in englischer Sprache, die uns das Reisen nach Vietnam schmackhaft machen wollen.
Hier eine neuere Auswahl.

http://www.vietnamtourism.gov.vn/

http://www.vietnamtourism.com/e_pages/news/index.asp

http://www.vietnamtourism-info.com/english/

Ob die Geschichte von den schlafenden Piloten bei der Vietnam Air das Image trübt, würde ich nicht ausschließen.

The Civil Aviation Administration of Vietnam (CAAV), said it had revoked pilot licences from the captain and crew of flight HVN545 from Hanoi to Frankfurt (Germany) and asked them to re-train before flying again.

CAAV cited that on April 17, 2006, a Boeing 777 plane that was carrying more than 200 passengers lost contact with controllers for 65 minutes when flying over Ukraine, Poland and Czech Republic airspace.

Despite the efforts of the Czech Republic's air traffic control centre, no contact was made.

The two pilots on the Vietnam Airlines' Boeing 777 only made contact after the Czech airforce commissioned two jet fighters to escort the plane down and force it into an emergency landing.

The incident forced the CAAV to send an accident report to the institute for aviation accident investigation in the Czech Republic.

Regarding comments made in the press that the two pilots had fallen asleep, Duong Van Thao, head of the Flight Standards Department, rejected the information.

Thao said it was impossible because Vietnam aviation regulates that crew have to engage with the pilots every 15 minutes. In addition, the plane is also armed with warning equipment.

A CAAV official said this was the first such incident at Vietnam Airlines.

(Source: Viet Nam News)

Wednesday, June 07, 2006

USA sucht Kontakte

Hanoi (Reuters)
- Die USA wollen ihre militärischen Beziehungen zum früheren Kriegsgegner Vietnam ausbauen.

USA und Vietnam verstärken ihre militärische Zusammenarbeit
Mo Jun 5, 2006 5:02 MESZ165
Beide Länder würden im Verteidigungsbereich künftig enger zusammenarbeiten, teilte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld am Montag nach einem Treffen mit seinem vietnamesischen Kollegen Pham Van Tra und Ministerpräsident Phan Van Khai mit. Geplant sei zunächst ein gemeinsames Trainingsprogramm von Sanitätern, das vom US-Verteidigungsministerium finanziert werde. Außerdem wollten die Länder die Zusammenarbeit bei der Räumung von Landminen verstärken und bei der Bergung von im Vietnam-Krieg getöteten Soldaten enger kooperieren.

Während des Vietnam-Krieges, der vor 31 Jahren endete, starben mehr als 58.000 Amerikaner und drei Millionen vietnamesische Soldaten und Zivilisten. Seit sich die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Vietnam vor elf Jahren wieder normalisierten, näherten sich die Länder stetig an. So beschlossen US-Präsident George W. Bush und Khai im vergangenen Jahr die Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Sicherheit "auf eine neue Ebene" zu stellen. Dies sei in jedem Fall gelungen, sagte Rumsfeld.


Friday, June 02, 2006

Win a flight - give it a thought

You can win a flight to Vietnam if you write your suggestions "How to develop Ho Chi Minh City tourism?" to the TOURIST FORUM of SGGP http://www.saigon-gpdaily.com.vn/sendmail/TouristForum.html

Find an excerpt from a letter written by Ms Tran Thuy Linh – Assistant of the Germany Consulate General in Ho Chi Minh City.

engagierte Kleingruppe

Eine Projektreise durch Vietnam

Verein CHAO unterstützt junge Kriegsopfer / Deutsche Delegation brachte fünf Rollstühle

Ludwigslust • In einer unser letzten Ausgaben berichteten wir bereits über den Verein CHAO (Charity and Help for Agent Orange Victims). Der Verein, der sich für die Opfer des Vietnamkrieges einsetzt, die noch heute, lange nach dem Krieg, von dem Entlaubungsgift Agent Orange betroffen sind, kann stets Erfolge verbuchen.

... mehr in der
NVZ --> http://www.svz.de/newsmv/lr/lud/02.06.06/3895740/3895740.html

Thursday, June 01, 2006

Erinnerungen an den Krieg

My Lai war der Anfang vom Ende des Vietnam-Kriegs
Regina Kerner
Berliner Zeitung, 01.06.2006

Es war acht Uhr morgens, als am 16. März 1968 amerikanische Soldaten über das süd- vietnamesische Dorf My Lai herfielen. Viele Familien saßen vor ihren Hütten und kochten Reis. Wenige Stunden nach der Landung der US-Helikopter waren 503 vietnamesische Zivilisten tot, in der Mehrzahl Frauen, Kinder und Greise, massakriert von US-Soldaten. Die Amerikaner vergewaltigten 15 Jahre alte Mädchen, warfen Handgranaten in die Hütten, brannten das Dorf ab, zerrten die verängstigten, unbewaffneten Menschen aus ihren Verstecken, erschossen sie, erstachen sie mit Bajonetten, wie in einem blutigen Rausch.

Kaum ein Soldat der 11. Infanterie-Brigade unter Führung des 24 Jahre alten Leutnants William Calley verweigerte damals den Befehl. Sogar ein Fotograf der Armeezeitung Stars & Stripes war dabei. Ron Haeberle hielt die apokalyptischen Gräueltaten in allen Details fest und wurde damit zum Kronzeugen des schrecklichsten Verbrechens, das die US-Armee bislang begangen hat und mit dem sie in den Augen der Welt ihre Unschuld verlor. Das Massaker von My Lai - oder Son My, wie der Ort auch heißt - versetzte Amerika einen Schock. Auf dem Höhepunkt des Vietnam-Kriegs führte es zu einer entscheidenden Wende der öffentlichen Stimmung in den USA und mobilisierte die Kriegsgegner noch stärker. Und: My Lai offenbarte die Macht der Medien und Bilder in modernen Kriegen.

Viele ziehen heute angesichts der Berichte über ein Massaker von US-Soldaten an irakischen Zivilisten in Haditha eine Parallele zu My Lai. Denn auch damals versuchte das US-Militär, die Vorgänge zu vertuschen. Führende Offiziere verbreiteten die Version, bei der erfolgreichen Operation in My Lai seien 128 Vietcong getötet worden und etwa 20 Zivilisten bei den Kämpfen unbeabsichtigterweise ums Leben gekommen. Obwohl, wie sich später herausstellte, der US-Hubschrauberpilot Hugh Thompson eine offizielle Eingabe an seine militärischen Vorgesetzten machte und von einem Kriegsverbrechen sprach, wurde eine interne Untersuchung schnell beendet. Thompson hatte als einziger versucht, die vietnamesischen Zivilisten vor seinen völlig außer Kontrolle geratenen Kameraden zu schützen.

Briefe von zwei US-Infanteristen an Politiker, in denen sie zwar nicht konkret über My Lai berichteten, aber die allgemeine Brutalität der US-Armee gegen Zivilisten beklagten, wurden kleingeredet. Colin Powell, damals Major, war beauftragt, die Vorwürfe zu prüfen. Er schrieb als Fazit, die Beziehung zwischen US-Soldaten und vietnamesischer Bevölkerung sei "exzellent".

Es war der Journalist Seymour Hersh, der nach langen Recherchen und Gesprächen mit Leutnant Calley fast eineinhalb Jahre später die Wahrheit über das Massaker von My Lai ans Licht zerrte - illustriert mit den Fotos von Ron Haeberle. Hersh, der vergangenes Jahr auch die Folterung irakischer Häftlinge durch US-Soldaten im Gefängnis Abu Ghoreib aufdeckte, bekam für seine My-Lai-Story den Pulitzer-Preis. Im November 1969 brachten die US-Magazine Time, Life und Newsweek Titelgeschichten über das Kriegsverbrechen in Vietnam. Die Beweislast für die US-Armee war erdrückend. Die Anti-Kriegsbewegung bekam starken Zulauf. Viele Amerikaner, die bis dahin noch für den Krieg waren, konnten nicht fassen, dass "ihre Jungs" solche Grausamkeiten verübt hatten. Das Image der strahlenden Befreier Europas von der Hitler-Diktatur wurde überlagert von den Bildern der mordenden Bande. Die Rufe nach einem Rückzug aus Vietnam wurden immer lauter.

Für die Verantwortlichen hatte der Skandal allerdings keine großen Auswirkungen. Im Frühjahr 1970 wurden 14 Offiziere beschuldigt, Informationen unterdrückt zu haben. Die meisten Anklagen wurden aber fallen gelassen. Leutnant Calley wurde ein Jahr später zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt, weil er die Befehle zu den Erschießungen erteilt habe. Es war die einzige Verurteilung in Zusammenhang mit dem Massaker. Calley selbst hatte angegeben, er habe auf Befehl seines Vorgesetzten gehandelt. Der bestritt dies. Zwei Tage nach dem Urteil ordnete der damalige US-Präsident Richard Nixon an, Calley nur unter Hausarrest zu stellen. Dreieinhalb Jahre später wurde dieser als freier Mann entlassen.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/555164.html
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31.05.2006 -- Tages-Anzeiger Online
So viele Journalisten getötet wie in Vietnam
Im Irak sind seit Beginn des Krieges 71 Journalisten getötet worden - genauso viele wie während des Vietnamkriegs.
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/630247.html

Handelsabkommen mit USA (WTO)


Ho-Chi-Minh-Stadt. AP/baz. Mit einem bilateralen Handelsabkommen mit den USA ist Vietnam seinem angestrebten Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) ein Stück näher gekommen. Vertreter beider Seiten unterzeichneten am Mittwoch in Ho-Chi-Minh-Stadt den Vertrag, der unter anderem geringere Einfuhrzölle für amerikanische Importe sowie eine Aufhebung von US-Quoten für vietnamesische Textilien vorsieht. Vietnam erklärte sich auch zur Öffnung seiner Telekommunikations- und Energiemärkte für ausländische Unternehmen bereit.

Vietnam strebt den WTO-Beitritt bis November an, wenn in Hanoi die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) zu einem Gipfeltreffen zusammenkommt. Um Vietnam den Weg zu öffnen, muss der US-Kongress noch einer Normalisierung der Handelsbeziehungen zustimmen. Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Vietnam und den USA erreichte im vergangenen Jahr 7,8 Milliarden Dollar (6,1 Milliarden Euro).

© 2006 National Zeitung und Basler Nachrichten AG

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=8B06DA7B-1422-0CEF-70ACEC09AA5113C4